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    <title>Blog / Fuente Atom</title>
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    <updated>2026-05-26T05:36:57+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Wissenswertes aus der Praxis: Bauholz imprägnieren? </title>
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                                            Viele Bauschäden haben bereits bei der Planung ihren Ursprung. So auch bei dem Einsatz tragender Holzbauteile im Hoch- und Trockenbau. Um diesen entgegenzuwirken setzt man gemäß der neuen DIN 68800 auf einen baulich vorbeugenden Holzschutz.
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                 Die seit Anfang 2012 gültige DIN 68800 hat einen großen Schritt Richtung „umweltgerechtes Bauen mit Holz“ getan. Sie besagt im Wesentlichen, dass bauliche Holzschutzmaßnahmen gegenüber jenen mit (chemischen) Holzschutzmitteln bevorzugt werden sollen. Im Focus dieser Regelung steht natürlich der dauerhafte Erhalt der Bausubstanz (Statik etc.) über die Vermeidung von Bauschäden (u.a. durch Insekten- und Pilzbefall). 
 Die DIN 68800 ist zunächst einmal kein Gesetz, sondern eine technische Regel. Sie beinhaltet dementsprechend auch kein grundsätzliches Verbot von Holzschutzmitteln. In der Praxis sollte der chemische Holzschutz allerdings aus Gesundheitsgründen abgewägt werden. Dort, wo bauliche oder andere Maßnahmen wie die regelmäßige Kontrolle des Holzes ausreichen, ist nach der Norm ein chemischer Holzschutz nicht angezeigt. Ist das Holz aber nicht ausreichend geschützt und es sind dadurch Bauschäden zu befürchten, muss sogar zusätzlicher Holzschutz eingesetzt werden. 
 Die Entscheidung und vorherige Bewertung des Risikos (Gefahrensituation durch Witterungseinflüsse = Gebrauchsklasse) muss durch den Planer bzw. Architekten getroffen, begründet und dokumentiert werden. Dies ist nicht Sache des Handwerkers oder Handels! 
 Wichtig für den ausführenden Handwerker ist allerdings eine optimale Beratung der Bauherren. Die Beratung sollte so umfassend sein, dass der Bauherr am Ende in der Lage ist zu entscheiden, ob er einen Holzschutz möchte oder nicht. 
 Hinweis: Auch ein unnötig imprägnierter Dachstuhl, der nach der vom Planer zugeordneten Gebrauchsklasse nicht hätte imprägniert sein müssen, kann als Bauschaden bewertet werden. 
 Weitere Informationen zur neuen DIN 68800 finden Sie im   Themenheft zur Holzschutznorm .  
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                            <updated>2023-02-22T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Bergische Fachwerkhäuser im Dreiklang der Farben </title>
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                                            Raues Kopfsteinpflaster, nostalgische Marktplätze, enge Gassen, malerische Dorfbrunnen und alles gesäumt von alten Fachwerkhäuser. Ganz automatisch entsteht vor unseren Augen ein geradezu romantisches Bild von der damaligen Zeit und ein Gefühl von Heimat.
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                 Da ist es beruhigend zu wissen, dass heute noch  ganze Stadtteile im Bergischen Land  in dieser Art erhalten sind und stets gepflegt, saniert und restauriert werden. Dabei ist der Denkmalschutz ein wichtiger Aspekt! Ohne die Förderung der einzelnen Bundesländer wäre das allerdings gar nicht möglich. 
 Die Stadt Wuppertal beispielsweise sieht sich in der Verantwortung, das &quot;uns anvertraute Erbe für zukünftige Generationen zu bewahren und zu pflegen&quot;. Dabei dürfen die Denkmale weder verfälscht, noch beschädigt oder beeinträchtigt werden. Auch unser ehemalige &quot;Landesvater&quot; und Bundespräsident Johannes Rau (* 16.01.1931; † 27.01.2006) kannte und vertrat die Bedeutsamkeit der Denkmalpflege. Er wusste, dass sie einen großen Teil zur Lebensqualität beiträgt, vor allem &quot;in Zeiten einer Flexibilisierung, die viele zu entwurzeln droht, schafft Denkmalpflege Heimat, Verbundenheit und Identität. Denkmalpflege öffnet die Augen für das Erbe und das Unverwechselbare unserer Kultur.&quot;   Wuppertal geht mit gutem Beispiel voran:  Rund 4.500 Gebäude stehen hier heute unter Denkmalschutz. Diese Zahl kann in NRW nur die Stadt Köln toppen! 
 Bei Fachwerkhäusern sind sich irgendwie alle einig – die sind schön, die sollen bleiben! Das  unverkennbare   bergische Haus  besitzt sowohl Stilelemente aus der Spätbarock- und Empirezeit, als auch aus dem Rokoko. Sie entstanden bereits vor über 200 Jahren! So individuell die Fachwerkhäuser dementsprechend sind, eines haben sie im bergischen Land gemeinsam:  die Farben Schwarz, Weiß und Grün . Dies nennt man den  &quot;Bergischen Dreiklang&quot; . Schwarz steht für das Holz und/oder den Schiefer, weiß sind die Wände und Fensterrahmen und grün lackiert sind die Fensterläden (Schlagläden), Türen und Tore.   Städte und Gemeinden wünschen sich, dass die historischen Ortskerne mit ihren Fachwerkhäusern so erhalten bleiben, wie sie vor hunderten von Jahren errichtet wurden. Und dazu gehört eben auch die typische Farbkombination. Wer ein denkmalgeschütztes Haus besitzt oder kauft verpflichtet sich, diese Tradition zu wahren! Ein neuer Anstrich ist aber nicht gerade leicht, denn Grün ist nicht gleich Grün... 
 Wer durch das Bergische Land spaziert, wird definitiv fündig! Überall ist es, das für die Region so bekannte und beliebte Grün - insbesondere an Türen und Schlagläden der alten Fachwerkhäuser. Allerdings sieht jeder ein ganz individuelles Grün... ...denn nicht nur die Schönheit liegt im Auge des Betrachters, sondern auch Farben. Wer also sein altes, ggf. sogar unter Denkmalschutz stehendes, Fachwerkhaus entsprechend der hiesigen Vorlieben sowie städtischen Vorgaben gestalten bzw. streichen möchte, benötigt präzise Farbangaben. Und da wird es schwierig...  Viele Personen, Städte und Denkmalbehörden haben ihre ganz unterschiedlichen Vorstellungen von  &quot;Bergischgrün&quot; . Manche Orte bevorzugen einen leicht ins Gelbliche gehenden, frischen Grünton. Andere hingegen verwenden lieber einen kühlen, bläulichen Ton. Darüber hinaus gibt es spezielle helle und dunkle Versionen. All das erinnert fast schon ein wenig an Loriots &quot;Eheberatung&quot;, in der der Ehemann versucht seine Lieblingsfarbe zu erklären: &quot; Grau ... aber nicht so grau ... mehr grüngrau ... ins Bräunliche. Eine Art Braungrau ... mit Grün ... ein Braungrüngrau ... &quot;. Hier helfen nur normierte und somit verbindliche Farben.  Streit um eine Farbe ist ja bekanntlich nichts Neues. Künstler stritten sich schon um das schwärzeste Schwarz und Unternehmen ziehen auch schon mal vor Gericht, um bis aufs Äußerste um ihre Markenfarbe zu kämpfen. Immerhin sind die verschiedenen Grüntöne, die für den  bergischen Dreiklang  verwendet werden, als  &quot;RAL&quot;-Farben  normiert. RAL ist das Deutsche Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung (damals stand „RAL“ für Reichs-Ausschuss für Lieferbedingungen).  Jeder der 213 Farben ist eine eindeutige Nummer zugeordnet.  Aber nicht jeder Farbton landet so einfach im RAL-Katalog, der bereits 1925 in Berlin eingeführt wurde. Es setzt zunächst einmal ein öffentliches Interesse voraus. Wenn die Farben dann auch noch zeitlos und witterungsbeständig sind und zudem umweltfreundlich hergestellt werden können, haben sie das Zeug zu einer RAL-Farbe. Aus den Fehlern von damals hat man gelernt! Die ursprüngliche Farbe war mit ihrem hohen Quecksilbergehalt nämlich weder natur- noch menschenfreundlich. Um 1900 verschwand daher das &quot;original&quot; bergische Grün.    Der aktuelle, normierte und anerkannte RAL-Farbkatalog: Inzwischen haben es 36 (!) Grüntöne in die RAL-Farbpalette geschafft. Verglichen mit anderen Farbtönen (Blau: 25, Rot: 25, Gelb: 30) ist Grün damit der absolute Spitzenreiter! Kein Wunder, dass die Meinungen über  das &quot;richtige&quot; Bergischgrün  auseinander gehen. Fest steht: Keiner der 36 Grüntöne heißt &quot;Bergischgrün&quot;!   Bei der Festlegung der Grüntöne haben vor allem die Denkmalbehörden der bergischen Städte das Sagen.  Sie geben konkrete RAL-Töne vor, die von einem &quot;gemittelten&quot; Grünton über ein knalliges &quot;Verkehrsgrün&quot; bis hin zu einem petrolartigen &quot;Blaugrün&quot; reichen. Damit ist derzeit  RAL 6005 (Moosgrün)  größtenteils als &quot;Bergischgrün&quot; anerkannt! Bei denkmalgeschützten Häusern achten die Behörden in den bergischen Städten darauf, dass bei Fassadenarbeiten dieser Farbton eingehalten wird. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel...hier ein paar Beispiele:   Remscheid:   RAL 6004 für Haustüren, Tore und schräg liegende Kellerluken: Bergischgrün-dunkel (RAL 6004) RAL 6024 für Fensterläden, Dachrinnen, Fallrohre, Laddeluken, Metallabdeckung der und Fensterüberdachungen   Solingen:  RAL 6004  oder  6005 für Haustüren RAL 6024  oder  6029 für Schlagläden, Fallrohre und Dachrinnen  Diese Fülle an Vorgaben, Ausnahmen und Unterschieden macht es Anwohnern, die ihre Häuser entsprechend streichen wollen oder sogar müssen, oft recht schwer. Denn wie oben beschrieben kommt es sogar vor, dass laut Vorgaben an einem einzigen Gebäude gleich mehrere Grüntöne (für Schlagläden, Eingangstüren und Tore) zum Einsatz kommen sollen.    Wir haben sie alle: alle Grüntöne des Bergischen Landes!  Mit dem hochwertigen Farben- und Lacksortiment des deutschen Herstellers  Remmers  bieten wir Ihnen als Spezialist rund um Haus und Garten natürlich auch die speziellen Farbtöne! 
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